Studie des BFW Bayern identifiziert Kostentreiber in bayerischen Kommunen

Was sind die „Kostentreiber in bayerischen Kommunen?“ Dieser Frage widmet sich die jüngst bei der Bulwiengesa AG vom BFW Bayern in Auftrag gegebene Studie. Eine Studie zu diesem Thema ist zum ersten Mal in dieser Art erschienen. Das Ziel war, die kommunalen Kostentreiber aus Sicht der Bauträger, auch unter Berücksichtigung kommunaler Vertreter, zu identifizieren.

Sie soll Mitgliedern des BFW Bayern Argumentationsmöglichkeiten für die eigene Arbeit liefern, aber auch Vertretern aus Bereichen der Politik und Öffentlichkeit aufzeigen, in welchen Bereichen der kommunalen Verwaltung unverhältnismäßig hohe Kosten entstehen. Die Studie analysierte Kostentreiber in zehn Bereichen. Dazu zählen: Verzögerungen in der Baurechtschaffung, Städtebauliche und Architektur-Wettbewerbe, die Gutachtenflut in allen Bereichen, Planänderungen aufgrund von geänderten Anforderungen, der energetische Gebäudestandard, Schall- und Brandschutzanforderungen, Baukörper, Baufenster, Baulinien und Fassaden, Stellplatzsatzungen, die Möglichkeit, Planungsbegünstigte an Kosten und Lasten zu beteiligen sowie das Thema Ökologischer Ausgleich und Naturschutz.

Befragt wurden Unternehmen und Verwaltungen aus allen Regionen Bayerns. Es nahmen 21 Bauträger und 6 Kommunalverwaltungen teil. Die Studie erklärt dabei umfangreich und anhand ausgewählter, besonders prekärer Beispiele, an welchen Stellen die Kosten unnötig steigen. Der BFW Bayern lud am 26. April 2016 zu einer Pressekonferenz in den Münchener Presseclub, um die Studie vorzustellen. An der Pressekonferenz nahmen zahlreiche Vertreter von regionalen und überregionalen Zeitungen teil. Die Studie ist ab sofort beim BFW Bayern zu erwerben.

Fotonachweis: BFW Bayern

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