Die bayerische Immobilienwirtschaft in regem Austausch

„Die Politik verlangt immer mehr Wohnraum – und wir erhalten immer höhere Baukosten“, schilderte der Präsident des BFW Bayern Andreas Eisele die aktuelle Lage am Immobilienmarkt. Dieses Spannungsverhältnis gelte es zu überwinden, um die Wohnraumknappheit auf Dauer zu verringern.

Zum traditionellen Jahresempfang des BFW Bayern waren über 200 Personen aus Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung zu BMW Lenbachplatz in München gekommen. Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard, der bereits oft beim BFW Bayern zu Gast war, hielt zu Beginn ein Grußwort. Auch Staatsminister Ludwig Spaenle ließ es sich nicht nehmen, zu Beginn vorbeizuschauen. Bernhard plädierte wie Eisele für ein positives Verhältnis zu Neubau, Neuentwicklung und Wachstum. Man müsse die aktuellen Herausforderungen meistern und gleichzeitig die richtigen Stellschrauben für ein nachhaltiges Wachstum in der Zukunft setzen.

„Das Leben in der Zukunft“ – das stand auch im Mittelpunkt des Vortrags von Referent Lars Krückeberg von Graft Architekten. Krückeberg prognostizierte, dass sich sowohl das Wohnen, das Arbeiten und die Ausstattung der Immobilien in den kommenden Jahrzehnten signifikant verändern würden. Die Welt wird einen neuen Grad der Vernetzung erreichen und moderne Technologien werden das tägliche Leben deutlich vereinfachen. Durch neue Gebäudekonzepte wird der Wohnkomfort erhöht und die Umwelt geschont. Die moderne Architektur werde sogar in der Lage sein, Lösungsansätze für die Unterbringung der steigenden Bevölkerung in den Ballungsräumen anzubieten und die Folgen von Umweltkatastrophen abzumildern. Laut Krückeberg müsse die Immobilienwirtschaft diese Trends erkennen und die sich bietenden Chancen nutzen.

Eine Besonderheit war auch der Besuch der Fränkischen Weinkönigin beim Jahresempfang. Kristin Langmann ist 60. Fränkische Weinkönigin. Schlagfertig und fachlich versiert begeisterte sie das Publikum bei ihrer kurzen Ansprache über das fränkische Weinland. Natürlich bot sich im Anschluss die Möglichkeit, den präsentierten Wein bei gutem Essen, Live-Musik und Zigarrendrehen vor Ort auch zu kosten.

Fotonachweis: BFW Bayern

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